Die Kosten eines Wintergartens

Eine stets wiederkehrende Frage dreht sich um die Betriebskosten der helllichten Anbauten. Grundsätzlich entstehen beim kalten Wintergarten so gut wie keine laufenden Kosten. Anders sieht es hingegen bei Wintergärten aus, die ganzjährig bewohnbar sein sollen. Sie müssen entsprechend mitbeheizt werden. Sofern bei der Konstruktion bereits auf energiesparende Bauweise ausgelegt wurde, sind die Heizkosten recht gut zu kalkulieren.

Dies setzt voraus, dass die Wintergärten von außen mit einer „warmen Kante“ versehen sind, einem thermisch getrennten Randverbund bei der Isolierverglasung, der die Wärme nicht ableitet sondern speichert. Der Wintergarten stellt heiztechnisch lediglich eine vergrößerte Wohnraumsituation dar. Bei den unbeheizten sogenannten kalten Wintergärten werden die Falt- oder Schiebetürenelemente einfach zugezogen, sodass der Wintergarten vom übrigen Wohnraum separiert ist.

Wintergartenpreise
So wie Wintergärten selbst individuell gestaltbar sind, gestalten sich auch die Preise sehr individuell. Fertigbausätze aus Kunststoff sind teilweise schon unter 1000 € zu erstehen. Diese „Wintergärten“ sind oft jedoch aufs Wesentliche beschränkt und eher als Gewächshaus denn als Wohnraumerweiterung zu begreifen. Die typische Anschaffungspreise qualitativ annehmbarer Wintergärten liegen oft zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Nach oben gibt es preislich praktisch keine Grenze. Ein erster Eindruck der Modellvielfalt und Preisspannen kann zum Beispiel auf folgender Webseite unter der Rubrik Wintergarten von Sunshine gewonnen werden.